Sieht die SPD als klaren Verlierer des gestrigen Wahlabends - CDU-Generalsekretär Dieter Dombrowski.
Zu den Ergebnissen der gestrigen Landrats- und Bürgermeisterwahlen in Brandenburg erklärt der Generalsekretär der CDU Brandenburg, Dieter Dombrowski:
„Auch wenn es für unsere Landratskandidatin in der Uckermark Karina Dörk leider nicht zum Einzug in die Stichwahl gereicht hat, gratuliere ich ihr zu einem guten Ergebnis. Aus dem Stand heraus haben sie und ihr Team in den letzten sechs Wochen einen sehr engagierten Wahlkampf geführt und dadurch mehr als 20% der Stimmen gewinnen können.
Dieses Ergebnis wiegt umso mehr, als dass der Abstand zwischen ihr als relativ unbekannter Kandidatin und Herrn Bretsch von der SPD weniger als 2% beträgt, obwohl dieser seit 1993 im Kreistag sitzt und massiv vom Ministerpräsidenten unterstützt wurde. Im Zusammenhang mit den Bürgermeisterwahlen, bei denen die SPD-Kandidaten weder gewonnen haben noch in die Stichwahl gelangten, müssen die Brandenburger Sozialdemokraten als klarer Wahlverlierer des gestrigen Abends gelten. Insbesondere ihr katastrophales Abschneiden in Rathenow, wo sie trotz eines Vierparteienbündnisses und massiver Unterstützung durch Bundes- und Landespolitiker wie Herrn Steinmeier und Herrn Platzeck eine deutliche Niederlage hinnehmen mussten, sollte der SPD zu denken geben.
Im Hinblick auf die im Vergleich zu den bisherigen Landratswahlen deutlich höhere Wahlbeteiligung zeigt sich klar, dass es sich lohnt, für die Direktwahl der Landräte einzutreten. Hierfür sollten alle gesellschaftlichen Gruppen auch zukünftig weiter werben.“