Archiv05.05.2010

Will mit den Nutzern des Internets und nicht über sie sprechen - Jens Koeppen MdB, Obmann für die Enquête-Kommission "Internet und digitale Medien". Will mit den Nutzern des Internets und nicht über sie sprechen - Jens Koeppen MdB, Obmann für die Enquête-Kommission "Internet und digitale Medien".

Koeppen: Digitale Gesellschaft ernst nehmen

Zur Konstituierung der Enquête-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft" erklären der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Michael Kretschmer MdB und der Obmann für die Enquête-Kommission Jens Koeppen MdB:

"Das Internet ist dabei, unsere Kommunikation grundlegend zu verändern. Immer mehr Menschen gestalten ihren Alltag und ihre Freizeit mit dem Netz. Das gilt ebenso für digitale Profis wie für Gelegenheitsnutzer. Mit der Enquête-Kommission werden wir ohne den Druck tagespolitischer Entscheidungen und aktueller Gesetzesvorhaben die Möglichkeiten der digitalen Gesellschaft ausloten. Dabei sollen die Chancen des Netzes im Vordergrund stehen.

Das Internet ist das freiheitlichste und effizienteste Informations- und Kommunikationsforum der Welt. Es ist dezentral und deshalb in hohem Maße innovativ. Es ist vielfältig, informativ, voller Wissen und voller Unterhaltung. In der digitalen Welt werden unternehmerische Aktivitäten immer weniger durch Raum und Zeit begrenzt. Auch staatlichem Handeln bieten sich neue Wege für mehr Transparenz. Das Internet ist nicht virtuell, sondern ganz real. Es ist in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen.

Mit der Enquête-Kommission wollen wir eine Bestandsaufnahme dieser digitalen Gesellschaft versuchen. Dazu gehört Offenheit. Keine andere Enquête-Kommission hat jemals zuvor ein vergleichbares Maß an Offenheit gewagt. Noch vor der Sommerpause wollen wir die erste Anhörung durchführen. Daran wollen wir die Bürgerinnen und Bürger als 18. Sachverständigen selbstverständlich beteiligen. Unser Ziel ist, mit den Nutzer des Internets zu sprechen und nicht über sie."

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