In diesem Jahr blicken wir auf den 20. Jahrestag der Deutschen Einheit zurück. Mit dem Fall der Berliner Mauer und der friedlichen Revolution 1989 wurde die Wiedervereinigung eingeläutet. Der Zusammenbruch der DDR bedeutete auch das Ende der DDR-Diktatur, das Ende von Unrecht, Leid und Unrechtsstaat. Die DDR-Diktatur fand ihr Ende durch den Mut der ostdeutschen Bevölkerung, durch die friedliche Revolution. Die Partei und Stütze des DDR-Unterdrückungssystems, die "Partei der Sozialistischen Einheit Deutschlands" (SED) bestand weiter.
Nach der Namensumwandlung in die "Partei des Demokratischen Sozialismus" (PDS), folgten in den vergangenen zwei Jahrzehnten weitere Namensänderungen. Heute sind die Erben der früheren SED, "Die Linke", in mittlerweile 13 Landesparlamenten, davon zwei in Regierungsbeteiligung, vertreten. 20 Jahre nach der Wiedervereinigung ist diese Entwicklung ein Schlag ins Gesicht für alle Opfer des SED-Regimes.
Die Geschichtsklitterung durch die SED-Fortsetzungspartei, ihr gebrochenes Verhältnis zu Demokratie und Rechtsstaat sowie die Verbindung zu extremistischen Organisationen sind Aspekte, die der Historiker, Autor und Direktor der Gedenkstätte in Berlin-Hohenschönhausen, Dr. Hubertus Knabe, in seinem Buch "Honeckers Erben. Die Wahrheit über die Linke" behandelt.
Auf Einladung der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesumweltministerium und Kreisvorsitzenden der CDU Potsdam, Katherina Reiche, wird Hubertus Knabe am Mittwoch, dem 30. Juni 2010 um 19.00 Uhr, im Malteser Treffpunkt Freizeit TPF (Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam) aus seinem Buch lesen und anschließend für Diskussionen zur Verfügung stehen.
Die Einladung zur Buchlesung mit Dr. Hubertus Knabe finden Sie hier.