Verlegte eigenhändig die STOLPERSTEINE in Luckenwalde - Künstler Gunther Demnig.
Auch in diesem Jahr wurde die Initiative der CDU Luckenwalde zur Verlegung von STOLPERSTEINEN durch den Künstler Gunther Demnig fortgesetzt. Die STOLPERSTEINE machen die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus lebendig. Das Projekt von Gunther Demnig beinhaltet nicht nur die Erinnerung an ehemalige Bürger, die dem Naziregime zum Opfer fielen, sondern auch die gedankliche Zusammenführung von Familien, die durch Flucht, Versteck oder Befreiung aus einem Konzentrationslager die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten überlebten.
"1993 hatte ich diese konzeptionelle Idee eines künstlerischen Denkmals für die Opfer der NS Diktatur und ich hätte nicht gedacht, dass es je realisiert wird. Heute kann ich sagen, sind es über 25 000 Gedenksteine, nicht nur in Deutschland“, so Demnig.
Vor dem Haus des ehemaligen Stadtverordneten Sigismund Cohn, der in Theresienstadt ermordet wurde, wird nun gleichzeitig seiner Schwester Flora Schneider, ihrem Mann Friedrich Schneider und den Kindern Gertrud, Erich und Käthe Schneider gedacht. Erich Schneider wurde 1945 in Buchenwald befreit, Käthe Schneider flüchtete 1939 nach Kuba und Gertrud Hirsch, geb. Schneider, gelang 1938 die Flucht nach Palästina.
"Diese STOLPERSTEINE sollen die Vertreibung und Ermordung ganzer Familien in unserer Heimatstadt in der Erinnerung wach halten und für zukünftige Generationen als Mahnung dienen", sagte der stellvertretende Landesvorsitzende der CDU Brandenburg, Sven Petke MdL.