Wilhelm Wolf - Ehrenamtspreis
16.11.2012, 20:10 Uhr
 
Gewinner des Wilhelm Wolf – Ehrenamtspreises 2012 stehen fest

Im Vorfeld des 27. Landesparteitags der CDU Brandenburg wurde der Wilhelm Wolf – Ehrenamtspreis zum zweiten Mal an verdiente Brandenburger verliehen. Die Preisträger sind Heinz Adler, Norbert Matzies und Stephan Goericke. Die CDU Brandenburg zeichnet damit Bürger aus, die sich durch Engagement und Bürgersinn für unsere Heimat verdient gemacht haben.

Zum zweiten Mal wurde am 16. November 2012 der Ehrenamtspreis der CDU Brandenburg verliehen. Zahlreiche herausragende Vorschläge wurden zuvor eingereicht. Der Jury ist die Entscheidung nicht leicht gefallen.

Der erste Preis ging an Heinz Adler aus Frankfurt (Oder) für seine unermüdliche ehrenamtliche Arbeit insbesondere seine langjährige Unterstützung von Weihnachtsfeiern am Heiligen Abend für Alleinstehende und bedürftige Familien in Frankfurt (Oder).

Für sein vorbildliches Engagement bei dem Projekt Lesepaten, das generationenübergreifend Menschen zusammenführt, erhält Norbert Matzies aus Falkensee den zweiten Preis. Bei diesem Projekt vermitteln 22 Senioren als Lesepaten Kinder und Jugendlichen die Freude am Lesen.

Stephan Goericke aus Potsdam wurde für sein Engagement beim Projekt „TULIP – Die Deutsche Parkinson Gala“ ausgezeichnet, welches er initiierte. Mit der Gala werden Spendengelder für Therapieprojekte an der Fachklinik Beelitz-Heilstätten gesammelt, um Patienten der unheilbaren Krankheit Morbus Parkinson zu helfen.

Jörg Schönbohm, Ehrenvorsitzender der CDU Brandenburg und Dieter Dombrowski, Generalsekretär der CDU Brandenburg, übergaben den drei engagierten Brandenburgern den Wilhelm Wolf – Ehrenamtspreis.

Dieter Dombrowski sagte dabei: „Das Ehrenamt in Brandenburg möchten wir mit dem Preis besonders würdigen und damit die Wertschätzung für die ehrenamtliche Leistung in unserer Gesellschaft zum Ausdruck bringen.

Wir Christdemokraten wissen um den unschätzbaren Wert, den ehrenamtliche Helfer in den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen in Brandenburg leisten.“

Als besonderer Gast überreichte, Maria von Pawelsz-Wolf, Tochter von Wilhelm Wolf, den Preisträgern ihre Auszeichnungen, eine Büste im Abbild ihres Vaters.

Der Preis ist insgesamt mit 1500 Euro dotiert, wobei für den 1. Preis 750 Euro, den 2. Preis 500 Euro und den 3. Preis 250 Euro ausgelobt waren.

Der Namensgeber des Preises, Dr. Wilhelm Wolf, war der erste Landesvorsitzende der CDU Brandenburg. In den Augen der sowjetischen Besatzungsmacht und der SED–Führung war er ein äußerst unbequemer Mann. Wolf trat in der sowjetisch besetzten Zone trotz Repressalien für die Einhaltung der Grundrechte, der persönlichen Freiheit und für die Einheit Deutschlands ein. Unter mysteriösen Umständen kam er 1948 bei einem Autounfall ums Leben. Wie auch zahlreiche Mitstreiter musste er seine Standhaftigkeit gegenüber dem kommunistischen Regime mit seinem Leben bezahlen.

 
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